Willkommen
Schön, dass Du vorbeischaust. Ich sammle lieber Kilometer als Likes, fotografiere lieber mein Frühstück als Sonnenaufgänge und verbringe meine Freizeit lieber mit Wanderkarten, Fahrradwegen oder Linux als auf den sozialen Bedürfnisanstalten Facebook, Instagram, X und Co. Wenn dabei etwas schiefgeht – was erstaunlich oft vorkommt –, landet die Geschichte früher oder später hier. Ehrlich, manchmal sarkastisch und garantiert ohne den Anspruch, das Rad neu zu erfinden.

Am Anfang war alles noch ganz ordentlich. Strecke, Höhenmeter, Sehenswürdigkeiten, Einkehrmöglichkeiten – eben das komplette Programm, das ein guter Outdoor-Artikel so benötigt. Der Leser sollte schließlich wissen, wo es langgeht, was es zu sehen gibt und wo man nach 25 Kilometern erschöpft, aber glücklich, einen Kaffee bekommt. Kurz gesagt: ein Tourenbericht wie aus dem Lehrbuch. Nur leider auch einer von vielen.
Weiterlesen...Wir befinden uns im Jahre 12 n. A.
(nach Algorithmus – Historiker streiten bis heute über den genauen Zeitpunkt des Epochenwechsels.)
Das gesamte Internet ist fest in der Hand der Algorithmen. Das gesamte Internet? Nein! Ein unbeugsamer Blogger aus Bettendorf hört nicht auf, sich gegen Empfehlungsalgorithmen, KI-Spam und den Kult der Reichweite zu wehren. Seine Waffen: Markdown, Hugo und die hartnäckige Überzeugung, dass ein guter Artikel auch ohne Katzenvideo gelesen werden kann.
Weiterlesen...Hier landen die Bilder, die andere ihren Freunden – oder im schlimmsten Fall Influencern jeglicher Art – schicken, damit diese sie in ihren berüchtigten Formaten mit dem nichtssagenden Titel „Dein Bild im Fokus“ sezieren und anschließend mithilfe von KI auf Hochglanz polieren. Meinen Bildern soll dieses Schicksal erspart bleiben.
Weiterlesen...„Digitale Souveränität“ ist eines dieser Wörter, die auf Konferenzen zuverlässig für zustimmendes Nicken sorgen. Es klingt nach Strategie, Zukunft und vermutlich auch nach einer PowerPoint-Präsentation mit mindestens drei Pfeildiagrammen. In der Praxis beginnt die große digitale Freiheit aber meistens viel banaler: mit der Frage, warum der Server gerade beleidigt ist, welches Update gestern etwas zerstört hat und wer eigentlich noch das Passwort kennt.
Genau hier setzt Pinguin-Politur an. Nicht mit der nächsten Hochglanz-Vision aus der Cloud-Wolke, sondern mit Schraubenzieher, Testsystemen und gelegentlichen Erkenntnissen aus der Kategorie „Das hätte man vorher wissen können“. Im Testlabor werden Systeme ausprobiert, Dienste installiert, Architekturen hinterfragt und manchmal auch wieder entsorgt. Denn eine Lösung, die nur in der Theorie funktioniert, ist ungefähr so hilfreich wie ein Regenschirm mit eingebautem Wasserhahn.
Weiterlesen...